nah & fern
Kulturmagazin für Migration und Partizipation

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Ausgabe Nr.31 - Leserbriefe


Nah und Fern Ausgabe 31

Gletscherlandschaft

Die Themen Migration und Integration sind eine Gletscherlandschaft. Auch nach langen Jahrzehnten einer jüngeren Einwanderung, von älteren Migrationen ganz zu schweigen, sind große Blöcke scheinbar starr und unverrückbar. Und doch ist wie bei einem Gletscher alles in Bewegung, für die einen bedrohlich schnell, für die anderen lähmend träge. In Diskursen tauchen immer wieder Spalten und Klippen auf, die die Durchquerung mühselig gestalten. Auf diesem oft trügerischen Terrain ist es nützlich, besonnene und verständige Begleitung zu haben. Ich finde es begrüßenswert, dass mit der neuen „nah & fern“ eine Zeitschrift entstanden ist, die das Zeug hat, mit klugen Ansätzen und überlegter Kritik und einer Prise Optimismus Handwerkszeug zu liefern, das eine Orientierung in diesem unwegsamen Gelände erleichtert und dazu ermuntert, sich auf den Weg zu machen. Besonders freut mich die Spannweite dieses Heftes, das kleinräumige Ansätze des Zusammenlebens neben sozialwissenschaftliche Reflexion stellt und dem Einsatz für die Verlierer einer „Zuwanderungssteuerung“ , die Asylsuchenden und Menschen ohne Papiere, breiten Raum gibt.
Stephan Dünnwald, München

Bereicherung

Endlich eine Zeitschrift, die die kulturellen Aspekte und die Bereicherung betont, die wir den Migranten zu verdanken haben. Ich bin gespannt auf die nächste Ausgabe und werde sie in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen. Einzige Kritik: nah & fern gibt es noch viel zu selten in Buchhandlungen zu kaufen. Wir hoffen sehr, dass sich dies bald ändern wird.
Hildegard Schmidt, Berlin

Konkrete Erfahrungen

Der Beitrag des Vormundes, der seine Erlebnisse mit von ihm betreuten unbegleiteten Jugendlichen schildert, hat mich besonders beeindruckt. Der Artikel ist authentisch und motivierend, ohne die Probleme zu verschweigen. Wir wünschen uns mehr solcher Beiträge, die konkrete Erfahrungen schildern. So etwas hat bisher gefehlt! Besonders hat mich gefreut, dass die erste und einzige Migrationszeitschrift der DDR nun in neuer Form und sehr ansprechendem Layout fortbesteht. Wir brauchen Anregungen, wie die Asyl- und Migrationsarbeit und das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen verbessert werden kann.
Thomas Weller, Leipzig


Ausgabe Nr.32 - Leserbriefe


Nah und Fern Ausgabe 32

nah & fern zeigt Perspektiven

Die Themensetzungen, die inhaltliche Bearbeitung und die grafische Aufmachung begeistern mich mit jeder Ausgabe mehr. nah & fern ist ein vorzüglicher Reiseführer zu neuen Belichtungen. Hoffentlich wird diese Zeitschrift auch in Gewerkschaftskreisen ihre fruchtbare Resonanz finden. Ich werde „mein“ Heft auf jeden Fall dort kreisen lassen. Es erzeugt viele Schnittpunkte, um Ansätze und Vorgehensweisen neu zu reflektieren - und wird der Gewerkschaftsarbeit gut tun.
Andreas Kirchgeßner, Vorsitzender des DGB-Ortsverbands Kehl, Rheinau-Freistett

Geschenk-Idee

nah & fern ist wirklich toll! Das verschenke ich daher sehr gern an meine Nichten und Neffen! Ganz in diesem Sinn - weiter so!
Ginga Eichler, Berlin

Abgeordneten-Lektüre

Ich bin Ihnen für die Berichterstattung zum Thema Illegalisierte Menschen sehr dankbar. Dank der Studien von Jörg Alt über die Situation in Leipzig und Berlin und die jetzt vorliegende neue Studie über Frankfurt ist uns die Lebenslage, in der sich Menschen ohne Papiere befinden, sehr viel nähergerückt! Was jetzt not tut, sind endlich gesetzliche Verbesserungen in der sozialen und medizinischen Versorgung, im Schul- und Arbeitsrecht. Wir sollten von Spanien und anderen EU-Ländern lernen und eine breite Legalisierungskampagne durchführen. Vielleicht kann ja die Anhörung, die demnächst im Bundestag stattfindet, zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Jeder Abegordnete sollte nah & fern lesen und abonnieren!
Torsten Werner, Euskirchen


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