nah & fern
Kulturmagazin für Migration und Partizipation

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Unsere Autorinnen und Autoren

in der nah & fern schreiben u.a. Dr. Lale Akgün, Dr. Katajun Amirpur, Prof. Dr. Wolf-D. Bukow, Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Dr. Norbert Cyrus, Prof. Dr. Havva Engin, Osman Engin, Klaus Farin, Gabriele del Grande, Dilek Güngör, Murat Güngör, Kien Nghi Ha, Prof. Dr. Peter Hansen, Hubert Heinhold, Dr. Dr. Ilhan Ilkilic, M. A., Memet Kιlιç, Prof. Dr. Wolfgang Krieger, Noël E. Martin, Prof. Dr. Paul Mecheril, Gari Pavkovic, Prof. Dr. Birgit Rommelspacher, Rafik Schami, Prof. Dr. habil. Albert Scherr, Dr. Elke Tießler-Marenda

Dr. Lale Akgün

Dr. Lale Akgün

ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete der SPD. Sie wurde 1953 in Istanbul geboren und lebt seit 1962 in Deutschland. Nach dem Studium der Medizin und Psychologie war sie u. a. stellvertretende Leiterin der Familienberatung der Stadt Köln. 1987 promovierte sie in Psychologie. Von 1997 bis 2002 hat sie das Landeszentrum für Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen geleitet. Lale Akgün ist Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Islambeauftragte und Stellvertretende europapolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.


Dr. Katajun Amirpur

Dr. Katajun Amirpur

geboren 1971, studierte Islamwissenschaft in Bonn und Teheran. An die Promotion schlossen sich Lehrtätigkeiten an den Universitäten Berlin, Bamberg und Bonn an. Katajun Amirpur lebt in Köln und schreibt als freie Journalistin, u. a. für WDR, Süddeutsche Zeitung, taz und Die Zeit.


Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning

Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning

lehrt Migrationspädagogik am Fachbereich Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Sie war Mitautorin des 10. Kinder- und Jugendberichtes und von 1998 bis 2005 Mitglied des Bundesjugendkuratoriums.


Prof. Dr. Wolf-D. Bukow

Prof. Dr. Wolf-D. Bukow

geboren 1944, Studium der Evangelischen Theologie, Soziologie, Psychologie und Ethnologie in Bochum und Heidelberg, Promotion, Habilitation 1983. Langjähriges Engagement in Bürgerinitiativen und kommunalpolitischen Gremien. Seit 1995 Universitätsprofessur für Kultur- und Erziehungssoziologie am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Gründer und Sprecher der Forschungsstelle für Interkulturelle Studien (FiSt) und Mitbegründer des Center for diversity studies (cedis). Zahlreiche Veröffentlichungen über Ethnisierung, Rassismus, multikulturelle Gesellschaft, Kriminalisierung allochthoner Jugendlicher und den Islam, seit 2000 schwerpunktmäßig zur Stadtgesellschaft. 2008 ausgezeichnet mit dem Forschungspreis der Reuter-Stiftung. Wolf-D. Bukow ist Mitglied des Redaktionsbeirats der „nah & fern“.


Dr. Norbert Cyrus

Dr. Norbert Cyrus

Jahrgang 1960, studierte Ethnologie und war bis 2008 als Kultur- und Sozialwissenschaftler am Interdisziplinären Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen an der Universität Oldenburg tätig. Außerdem war er dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Forschungsprojekt POLITIS zur Untersuchung gesellschaftlichen Engagements von Zuwanderern in 25 europäischen Mitgliedsländern sowie von 2006 bis 2008 Projektleiter des Europäischen Bildungsprojektes WinAct - Winning immigrants as active members. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung.


Prof. Dr. Havva Engin

Prof. Dr. Havva Engin

Jahrgang 1968, war nach dem Lehramtsstudium (Deutsch, Biologie) an der Technischen Universität Berlin und dem Referendariat wissenschaftliche Mitarbeiterin für Interkulturelle Pädagogik an der TU Berlin. Sie lehrte als Juniorprofessorin Sprachförderung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und ist heute Professorin für die Pädagogik der Kindheit mit Schwerpunkt Sprachentwicklung an der Fachhochschule Bielefeld. Havva Engin ist Mitglied des Redaktionsbeirates der "nah & fern".


Osman Engin

Osman Engin

wurde 1960 in der Türkei geboren und lebt seit 1973 in Deutschland. Schon während des Studiums verfasste er satirische Kurzgeschichten. Seit 1989 ist er als freier Schriftsteller tätig, u. a. für Frankfurter Rundschau, Titanic und taz.


Klaus Farin

Klaus Farin

geboren 1958 in Gelsenkirchen, gab bereits mit 15 Jahren seine erste Zeitschrift heraus. 1980 siedelte er nach Berlin über, wo er 1991 zusammen mit Eberhard Seidel-Pielen den Band „Krieg in den Städten. Jugendgangs in Deutschland“ publizierte, heute ein Standardwerk der modernen Jugendsozialforschung. Farin lebt und arbeitet als Leiter des Archivs der Jugendkulturen (weitere Informationen unter www.jugendkulturen.de) und als Lektor in Berlin.


Gabriele del Grande

Gabriele del Grande

wurde 1982 in Lucca (Italien) geboren und studierte Orientalistik in Bologna. Heute lebt er in Rom und arbeitet für die Nachrichtenagentur „redattore sociale“. 2006 gründete er den Online-Informationsdienst „Fortress Europe“, der über die Opfer der Migration an den Südküsten der EU berichtet. Auf Reisen in die Türkei, nach Griechenland, Tunesien, Marokko, Westsahara, Mauretanien, Mali und Senegal folgte er den Routen der Migrantinnen und Migranten, worüber er in dem Buch „Mamadous Fahrt in den Tod“ berichtete (Karlsruhe 2008).
Weitere Informationen im Internet unter http://fortresseurope.blogspot.com und www.vonloeper.de/Mamadou.


Dilek Güngör

Dilek Güngör

wurde 1972 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sie absolvierte ein Übersetzerstudium für Englisch und Spanisch an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim und begann ein Aufbaustudium am Journalistischen Seminar in Mainz. Von 1998 bis 2003 arbeitete sie als Journalistin bei der Berliner Zeitung. Im Sommer 2004 schloss sie an der University of Warwick in England ein Masterstudium in „Race and Ethnic Studies“ ab. Zuletzt war Dilek Güngör Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Ihre Kolumnen erschienen zunächst in der Berliner Zeitung, später in der Stuttgarter Zeitung. Bisher veröffentlichte sie die Kolumnenbände „Unter uns“ (2004) und „Ganz schön deutsch“ (2007) sowie den Roman „Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter“ (2007).


Murat Güngör

Murat Güngör

geboren 1969 in Tarsus/Türkei. Studium der Kulturanthropologie, Soziologie und Politik in Frankfurt/Main. Von 1990 bis 1999 war er als Rapper und Produzent aktiv. 1998 Mitbegründer des antirassistischen Netzwerkes „Kanak Attak“. Zuletzt tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Ausstellung „Projekt Migration“. Derzeit freier Jugendbildungsreferent in der politischen Bildungsarbeit und angehender Lehrer.


Kien Nghi Ha

Kien Nghi Ha

geboren 1972 während des US-amerikanischen Krieges in einer chinesisch-vietnamesischen Familie in Hanoi, kam 1979 in Hongkong als "boat people" an und wuchs zunächst als "Kontingentflüchtling", dann bis zur Einbürgerung als Migrant in der Trabantenstadt Märkisches Viertel in West-Berlin auf. Er ist Politik- und Kulturwissenschaftler und hat im Frühjahr 2009 seine Dissertationsschrift "In the Mix. Postkoloniale Streifzüge durch die Kulturgeschichte der Hybridität" an der Universität Bremen eingereicht. Nach Abschluss der Promotion wird er zunächst als Visiting Scholar an der New York University zu Asian German Studies forschen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: postkoloniale Kritik, Migration, Rassismus und Cultural Studies. Monographien: Ethnizität und Migration Reloaded. Kulturelle Identität, Differenz und Hybridität im postkolonialen Diskurs (1999/2004), Hype um Hybridität (2005), Vietnam Revisited (2005). Mitherausgeber von: re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland (2007).


Prof. Dr. Peter Hansen

Prof. Dr. Peter Hansen

geboren 1939 in Hamburg, Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg und Göttingen, Diplomkaufmann 1968, Promotion zum Dr. rer. pol. 1970, Maurerlehre und Gesellenbrief. 1972 Geschäftsführer einer bau- und wohnwirtschaftlichen Firmengruppe in Hannover bis 2001. Honorarprofessur der Raumplanungsfakultät der Universität Dortmund. Heute wohnwirtschaftliche Projektberatung in Hannover.


Hubert Heinhold

Hubert Heinhold

Jahrgang 1948, ist Rechtsanwalt mit den Arbeitsschwerpunkten Ausländer-, Asyl-, Einbürgerungs- und Verfassungsrecht. Er ist Mitglied der Deutschen Rechtsberaterkonferenz und wurde mehrfach als Sachverständiger für Asyl- und Ausländerrecht im Bundestag, in Landesparlamenten sowie in Ausschüssen und Gremien angehört. Darüber hinaus ist Hubert Heinhold u. a. stellvertretender Vorsitzender der bundesweiten Vereinigung Pro Asyl e.V. und stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Flüchtlingsrats. Zuletzt sind von ihm erschienen: Das neue Rechtsdienstleistungsgesetz (Frankfurt/Main 2008), Recht für Flüchtlinge (Karlsruhe 2007), Das Aufenthaltsgesetz (Karlsruhe 2006).


Dr. Dr. Ilhan Ilkilic, M. A.

Dr. Dr. Ilhan Ilkilic, M. A.

studierte Medizin, Philosophie und Islamwissenschaften in Istanbul, Bochum und Tübingen. Heute lehrt und forscht er am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er ist Mitglied der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz und Leiter des Forschungsprojekts "Medizinethische Entscheidungen am Lebensende im interkulturellen Kontext".


Memet Kιlιç

Memet Kιlιç

Jahrgang 1967, studierte in Ankara und Heidelberg Jura und arbeitet heute als Anwalt in einer Heidelberger Kanzlei. Er ist u. a. Gründungsmitglied und Vorsitzender des Bundesausländerbeirats und seit September 2004 Mitglied des Gemeinderates der Stadt Heidelberg.


Prof. Dr. Wolfgang Krieger

Prof. Dr. Wolfgang Krieger

Jahrgang 1955, ist Professor an der Fachhochschule Ludwigshafen und leitet dort die Forschungskommission des Fachbereichs Soziale Arbeit und Pflege. Er war Mitglied der Forschungsgruppe, die eine Bestandsaufnahme der Situation von Ausländern ohne legalen Aufenthaltsstatus in Frankfurt am Main untersucht und dokumentiert hat. Der Forschungsbericht ist beim von Loeper Literaturverlag (Karlsruhe 2006) unter dem Titel "Lebenslage illegal. Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Frankfurt am Main" erhältlich.


Noël E. Martin

Noël E. Martin

wurde am 16. Juni 1996 Opfer eines rassistischen Anschlags im brandenburgischen Mahlow. Seit diesem Tag ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. In seiner Autobiographie „Nenn es: mein Leben“ (Karlsruhe 2007) berichtet Martin, der 1959 in Jamaika geboren wurde und mit zehn Jahren nach England kam, über sein bewegtes Leben: Über seine glückliche Kindheit in Jamaika, über die von Diskriminierung und Gewalt geprägte Jugend in Birmingham und über den hart erkämpften beruflichen Aufstieg vom ungelernten Hilfsarbeiter zum Leiter eines florierenden Handwerksbetriebs. Dabei wurde Martin immer wieder mit Vorurteilen und einem gewalttätigen Rassismus konfrontiert. Seine Gefährtin Jacqueline, die er 1981 kennen lernte, ist an diesem Kampf zerbrochen - sie starb im Jahr 2000 an Krebs. Nach ihrem Tod gründete Noël E. Martin eine Stiftung, um die Begegnung zwischen deutschen und englischen Jugendlichen zu fördern. Weitere Informationen unter www.vonloeper.de/Noel-Martin.


Prof. Dr. Paul Mecheril

Prof. Dr. Paul Mecheril

lehrt Interkulturelle Bildung und Migrationspädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. Zuletzt sind von ihm erschienen: Die Normalität des Rassismus (2008; hg. mit Anne Broden); Rassismuskritik (2009; hg. mit Claus Melter); Migration und Bildung (2009; hg. mit Inci Dirim).


Gari Pavkovic

Gari Pavkovic

ist Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart.

 


Prof. Dr. Birgit Rommelspacher

Prof. Dr. Birgit Rommelspacher

Jahrgang 1945, ist Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Geschlechterstudien an der Alice Salomon Hochschule Berlin sowie Privatdozentin an der Technischen Universität Berlin. Zuletzt sind von ihr erschienen: Interkulturelle Perspektiven für das Sozial- und Gesundheitswesen, Frankfurt/Main 2008 (hg. mit Ingrid Kollak); Der Hass hat uns geeint. Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene, Frankfurt/Main 2002; Anerkennung und Ausgrenzung. Deutschland als multikulturelle Gesellschaft, Frankfurt/Main 2002.


Rafik Schami

Rafik Schami

wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Er zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk erschien in 24 Sprachen übersetzt. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. (Foto: © Root Leeb)


Prof. Dr. habil. Albert Scherr

Prof. Dr. habil. Albert Scherr

Jahrgang 1958, lehrt Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Migration, Interkulturalität und Rassismus; Bildungsforschung; Theorie der Sozialen Arbeit. Zuletzt sind von ihm erschienen: Soziologische Basics (Wiesbaden 2006), Antisemitische Orientierungen Jugendlicher (Berlin 2007), Jugendsoziologie (neunte, grundlegend überarbeitete Neuauflage, Wiesbaden 2009).


Dr. Elke Tießler-Marenda

Dr. Elke Tießler-Marenda

studierte Rechtswissenschaften in Erlangen. Ihre rechtshistorische Dissertation zu Einwanderung und Asyl erschien 2002. Seit 2000 ist sie Referentin beim Deutschen Caritasverband im Referat Migration und Integration. Dort ist sie u.a. zuständig für Ausländerrecht, migrantenspezifische Fragen des Sozialrechts sowie migrations- und integrationspolitische Fragestellungen.


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Der Mensch
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